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Institut für Sicherheitstechnik GmbH

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  Die Grundlagen des Explosionsschutzesvermitteln das Basiswissen über die Möglichkeit der Bildung explosionsfähiger Gemische, das Auftreten von Zündgefahren und die Explosionsrisiken bei brennbaren Stäuben, Flüssigkeiten, Gasen und Dämpfen. Es werden die gesetzlichen Aspekte auf europäischer und nationaler Ebene dargelegt. Die sicherheitstechnischen Kenngrößen und deren Bewertung bilden die Grundlage für die Gefährdungsabschätzung und die gezielte Anwendung von Schutzmaßnahmen. Anhand praktischer Beispiele werden die unterschiedlichen Explosionsschutzmaßnahmen erläutert. Im Rahmen von Demonstrationsversuchen erhalten die Teilnehmer einen Eindruck von Explosionsauswirkungen und in der Praxis angewendeten Explosionsschutzmaßnahmen.
Zielgruppe: Dieses Seminar richtet sich sowohl an „Einsteiger“ auf dem Gebiet des Explosionsschutzes als auch an Personen, die ihren Wissensstand auffrischen bzw. sich mit dem neuesten Stand des Explosionsschutzes vertraut machen wollen.

BeimExplosionsschutz in der betrieblichen Praxiswird zuerst die nationale Umsetzung der europäischen Richtlinie 1999/92/EG (ATEX 137) in deutsches Recht (Betriebssicherheitsverordnung) behandelt.
Die Zoneneinteilung explosionsgefährdeter Bereiche, für die der Anlagenbetreiber verantwortlich ist, hat eine entscheidende Bedeutung bei der Anwendung / Auswahl geeigneter Explosionsschutzmaßnahmen. Anhand konkreter Praxisbeispiele erfolgt eine vertiefende Erläuterung der Zoneneinteilung.
Bei der Instandsetzung von Anlagen und ATEX-Geräten gibt es immer wieder Unklarheiten hinsichtlich der Prüfpflichten und der Befugnisse. Mit Hilfe von Beispielen werden die betreffenden Probleme diskutiert und wesentliche Kriterien bei Instandsetzungsarbeiten dargelegt.
Der Inhalt und das methodische Vorgehen bei der Erstellung des Explosionsschutzdokumentes werden anhand einer Staub- und einer Gasexplosionsgefährdeten Anlage erläutert.
Diskussionen und Fragestellungen / Meinungen aus der betrieblichen Praxis sind ausdrücklich erwünscht.

Zielgruppe: Personen, die für den Brand- und Explosionsschutz verantwortlich sind bzw. diesen in ihrem Tätigkeitsfeld berücksichtigen müssen, z.B. Sicherheits- und Arbeitsschutzingenieure, Zuständige für Explosionsschutz und Anlagensicherheit, Anlagenplaner und -betreiber, Überwachungs- und Genehmigungsbehörden.
Vorkenntnisse: Die Grundlagen des Explosionsschutzes sollten bekannt sein.
 

Beim Explosionsschutz elektrischer Betriebsmittel stehen zuerst die ATEX- bzw. IEC-Anforderungen an den Hersteller von elektrischen Geräten im Mittelpunkt. Es werden dabei die Auswirkungen von Normänderungen auf Prüfbescheinigungen diskutiert.
Die Anforderungen an Sicherheitseinrichtungen für den sicheren Betrieb von Geräten im Hinblick auf Explosionsgefahren werden u. a. anhand der EN 50495 dargestellt.
Die Teilnehmer erhalten einen Überblick über die im stetigen Fluss befindliche europäische und internationale Normung der elektrischen Betriebsmittel.
Die speziellen Zündschutzarten und die jeweiligen Anforderungen werden sowohl für brennbare Gase / Dämpfe als auch für Stäube erläutert. Außerdem wird geklärt, welche Personen welche Arten von Instandsetzungsarbeiten u. ä. durchführen dürfen.
Demonstrationsversuche, die u. a. Gasexplosionen am elektrischen Betriebsmittel sowie elektrostatische Probleme beinhalten, runden den theoretischen Teil ab.
Zielgruppe: Basisseminar für die Hersteller explosionsgeschützter elektrischer Betriebsmittel und für (befähigte) Personen, die mit Instandsetzungsarbeiten u. ä. betraut sind.
Vorkenntnisse sind nicht zwingend erforderlich, Grundlagenkenntnisse des Explosionsschutzes sind aber von Vorteil.
Ausblick: Spezial- / Aufbauseminare zu speziellen Zündschutzarten werden bei Bedarf ebenfalls gehalten.
 

DieUmsetzung der RL 94/9/EG (ATEX 95)vermittelt zuerst die Vorgehensweise bei der Prüfung und die Voraussetzungen für das Inverkehrbringen von explosionsgeschützten Geräten und Schutzsystemen einschließlich der gesetzlichen Aspekte. Viele nicht-elektrische explosionsgeschützte Geräte werden nach dem Schutzprinzip der konstruktiven Sicherheit gebaut. Dabei spielt die korrekte Zündgefahrenbewertung eine entscheidende Rolle. Diese Bewertung, die auch bei der Beurteilung bestehender Anlagen von Bedeutung ist (z. B. beim Explosionsschutzdokument), sowie ggf. erforderliche experimentelle Prüfungen werden anhand konkreter Beispiele erläutert. Die Darlegung des Brand- und Explosionsschutzes an Entstaubungsanlagen und Elevatoren erfolgt u. a. anhand der diesbezüglichen VDI-Richtlinien.
Zielgruppe: Hersteller explosionsgeschützter Geräte sowie Personen, die sich mit der Planung, sicherheitstechnischen Beurteilung und Überprüfung von explosionsgefährdeten Anlagen befassen.
Vorkenntnisse: Die Grundlagen des Explosionsschutzes sollten bekannt sein.

Demonstrationsversuche runden bei sämtlichen Seminaren den theoretischen Teil ab.

Termine für die Seminare             

 

Ansprechpartner:
IBExU
Sekretariat, Telefon: (03731) 3805-0
Fax: (03731) 23650
Herr J. Lucas: (03731) 3805-36
E-Mail: seminar@ibexu.de

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